Top 5 Regenzeit-Aktivitäten

Es regnet, es regnet, es regnet, es regnet. Nur halb so schlimm wie befürchtet, aber doch sehr konsequent. Durch die Lande reisen ist während der Regenzeit leider nicht sinnvoll, also was kann man unternehmen? Meine Top 5.

1. Bogenschießen

Der Korea Archery Club Seoul (Nähe Olympic Park) bietet via AirBNB einstündige Schnuppertrainings an. Englischkenntnisse sind kaum vorhanden, aber Google Translator hat durchaus Talent für Bogenschützenvokabular. Und man trainiert mit legitimen Spezialisten: Bei meinem Besuch standen Teile der südkoreanischen Olympiamannschaft herum. Leider wurde mir das erst gesagt, als schon alle weg waren.

In der einen Stunde bekommt man ein paar Basisinstruktionen, darf sich aber großteils selbstständig austoben, was ich sehr angenehm fand. Und für davor und danach gibt’s ein angeschlossenes Café.

2. Stadtwandern im Supermarkt

Lotte Mart und E-Mart sind die zwei dominanten Super-Supermärkte in Korea. Es gibt in Mitteleuropa eigentlich nichts Vergleichbares. Stellt euch vor Müller, Peek & Cloppenburg, Rewe und Saturn fusionieren und eröffnen ein gemeinsames Geschäft. Natürlich ist das dann nicht so gut, wie die Summe seiner Einzelteile, aber man bekommt immer noch eine verblüffende Produktvielfalt von Instant-Nudeln bis Wanderschuhen. Und die Dimensionen dieser Märkte sorgen für einen gewissen sportlichen Faktor.

Korea Juni 037

Ramyeon-San, zu Deutsch der Nudelberg

3. Yongsan Electronics Mall

Das geht zwar nicht ganz ohne nass werden, aber zumindest großteils. Die Yongsan Electronics Mall umfasst ein großes Territorum westlich der Yongsan Station. Technisch gesehen handelt es sich sogar um fünf Shoppingmalls. Direkt in der Yongsan Station befinden sich bereits zwei: ein Department Store (Kategorie Luxus) und eine Elektronik-Mall. Dort hat man sich hauptsächlich auf Kameras und gebrauchte Laptops spezialisiert. Direkt von der Station kommt man über einen langen Übergang in die Dragon City (ein Hotelkomplex) und dann ins nächste Elektronik-Gebäude, wo sich alles um Smartphones dreht. Ein paar Meter abseits findet sich noch das normale Elektronikcenter (Haushaltsgeräte und Computer) und ein Bazar-artiges älteres Haus, in dem in endlosen kleinen Kojen unterschiedlichste Neu- und Gebrauchtartikel (hauptsächlich Richtung Computer) verkauft werden. Zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar überdachte Gehsteige, auf denen man an straßenseitigen Geschäften entlangschlendern kann. Der Fokus liegt hier auf Zimmerbeleuchtung.

Von meinem eigenen Abenteuer bei Yongsan Electronics habe ich bereits berichtet: In Seoul einen Laptop kaufen.

4. Mit Gitarren abhängen

Genauso wie es eine Electronics Mall gibt, gibt es auch eine Music-Mall. Diese befindet sich im Stadtteil Insadong, unweit der U-Bahn-Station Chongno 3 (Linien 1, 3 und 5). Auch darüber gibt’s schon eine Geschichte auf diesem Blog: Ich singe wieder viel viel lieber.

5. Kimchi machen

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Mein Kimchi, meins meins meins 🙂

Auch hier bietet AirBNB einige Möglichkeiten. Zum Beispiel Markttour plus Kimchi mit Jomin. Der Markt ist teilweise überdacht, also wird man nicht ganz nass.

Inoffizieller Punkt 6: „Deutsch in Korea“ lesen 🙂

Was macht ihr in der Regenzeit? Ab in die Kommentare damit!

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