6 Top-Tipps gegen Jetlag

Aus eigenen Erfahrungen und Experimenten und einigen Unterhaltungen mit Vielfliegern habe ich meine persönliche Strategie bei/gegen Jetlag entwickelt. Sie hilft primär Urlaubsreisenden.

Tipp 1: Schon vor Abflug Zeitzone wechseln

Die effizienteste Methode ist es, den Zeitunterschied bereits vor Abflug anzugehen. Wenn irgendwie möglich, sollte man die Uhren bereits in den Tagen vor dem Abflug ein bisschen zurück bzw. nach vor drehen. Jede Stunde hilft.

Tipp 2: Ein Programm für den Flug haben

Manche Leute können schlafen, andere nicht. Ich gehöre in die zweite Kategorie. Beim allerersten Langstreckenflug werden generell viele Leute wach bleiben – allein wegen der Aufregung.

Machen wir uns nichts vor: Langstreckenflüge sind öde. Es ist laut, kalt und eng, das Essen meistens schlecht, die Flugbegleiter mit dem Getränkenachschub nicht immer zuverlässig und die Kabinen so eng bestuhlt, dass man sich kaum die Beine vertreten kann. Aber es gibt auch keine Alternative. Für die Zeit im Flugzeug, aber auch an den Flughäfen braucht es Ablenkung. Mir hilft Musik sehr gut, am besten ausladende konzeptuelle Doppelalben. Dann vergehen gleich eineinhalb Stunden mit einem Album. Fast noch besser sind lange Podcasts. Lesen und Filme ansehen geht natürlich auch und man kann ganz gut am Laptop arbeiten.

Ich empfehle dringend folgende Dinge: Ohrstöpsel (eventuell auch Noise Cancelling Headphones) und Schlafmaske. Wenn ich Augen und Ohren fest versiegle gelingen mir zumindest ein paar Nickerchen. Schon ein Sekundenschlaf hie und da hilft nach der Ankunft. Die Gratisschlafmasken im Flugzeug sind ganz okay, aber eine gekaufte ist doch deutlich komfortabler.

man person people train

Photo by Gratisography on Pexels.com

Tipp 3: Kein Alkohol und kein Koffein vor dem Flug und währenddessen

Der Körper ist schon belastet genug, kein Grund noch weiter draufzuknüppeln. Beide Substanzen beeinflussen den Schlafrhythmus und der ist durch die Zeitumstellung schon genug strapaziert. Stattdessen viel Wasser trinken.

Tipp 4: Nachmittags ankommen

Zwölf Stunden im Flugzeug und dann erstrahlt der Zielort „erst“ im Morgenrot? Keine gute Idee! Ideal ist es, am späten Nachmittag anzukommen. Man hat bei der Landung und bei der Fahrt zum Hotel noch Tageslicht, aber bis alles geregelt ist, hat sich schon Dunkelheit ausgebreitet. Dann ist noch Zeit für Spaziergang, Restaurantbesuch und Einkauf und schon geht’s wieder ins Bett. Das ist auch genug Action für einen ersten Tag in einem fremden Land. Ein langsamer Start ist kein Fehler.

silhouette of airplane in golden hour

Photo by Marina Hinic on Pexels.com

Tipp 5: Pläne für die ersten Tage machen

Damit meine ich keine minutiösen Kalendertyranneien, sondern zum Beispiel eine einfache Top 3 Liste. Was sind die drei Dinge, die am Zielort am interessantesten sind? Davon nur eines für den ersten Tag vornehmen. Wenn es zwei werden, ist es natürlich auch gut, Improvisations-, Bummel- und Seelenbaumelzeit bleibt aber essentiell.

Tipp 6: Lokalen Rhythmus übernehmen

Es ist Zeit fürs Mittagessen, aber der Körper ist statt auf Essen auf Schlaf aus? Ein bisschen Zwang muss sein. Lokale Essenszeiten einhalten, auch wenn man keine volle Mahlzeit braucht. Mehrere kleine Mahlzeiten sind ohnehin förderlich für das Wohlbefinden, weil der Verdauungscrash dann ausbleibt.

Ähnliches gilt für das Schlafen. Man muss freilich nicht um 7 Uhr aus dem Bett, aber ab dem dritten Tag sollte das Ausschlafen bis Mittag vorbei sein. Lieber in der Nacht weniger schlafen und stattdessen am Nachmittag im Hotel ein Stündchen hinlegen (wenn möglich).

 

Habt ihr noch weitere Tipps? Bitte in die Kommentare damit!

 

 

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