53 Dinge, die ich in Japan gelernt habe

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Japan ist eine besondere Kultur. Man kann viel lernen. Einige Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind. In chronologischer Reihenfolge.

53 Dinge, die ich in Japan gelernt habe

  1. Japaner kaufen niemals koreanische Autos.
  2. Neben ihren eigenen mögen sie fast nur noch Deutsche Autos.
  3. Sie sind sehr rücksichtsvolle Autofahrer.

    gray mitsubishi car parking near white hand rails

    Photo by Maksim Dyachuk on Pexels.com

  4. Sie sind rücksichtslose Fahrradfahrer.
  5. Ramen schmeckt mit dicken Nudeln am besten (Tokyo-Style).
  6. Erst durch Ramen konnte ich den Geschmack „umami“ (wohlig-fett) so richtig begreifen.

    white scoop on white ceramic bowl

    Photo by Quang Anh Ha Nguyen on Pexels.com

  7. Wenn Japaner nicht Englisch sprechen, reden sie einfach Japanisch und irgendwie
    versteht man das dann trotzdem (irgendwann).
  8. Japaner sprechen mit Ausländern immer zunächst Japanisch.
  9. Sushi schmeckt in Japan besser, als sonstwo.
  10. Japanisches Frühstück ist extrem „anders“, schmeckt aber fantastisch.
  11. Shinkansen „Bullet Trains“ machen Spaß.
  12. Die Atmosphäre des Films Blade Runner wurde massiv von Kyoto beeinflusst.
  13. Der stereotype Ostasiat in den Köpfen der Europäer ist Japaner.
  14. Die Eiscreme-Truhe im Japanischen Supermarkt allein bietet mehr neue Eindrücke, als die gesamte „Cuisine“ manch anderer Länder.
  15. Der Lieblingsfeind der Japaner sind die Chinesen.
  16. Eine für Wiener volle U-Bahn ist in Japan halb leer.
  17. Sake ist der einzige Alkohol, der Glasflaschen, Dosen, Einmachgläsern, Plastikflaschen und Tetrapaks erhältlich ist.

    person pouring liquid to another persons cup

    Photo by rawpixel.com on Pexels.com

  18. Nur im Ursprungsland der Heidi-Serie kann ein Waffelröllchen als „Tirolean“ verkauft werden.
  19. Manche Leute schnaufen bereits durch, nachdem sie die Schwelle von Bahnsteig in einen U-Bahn-Zug erklommen haben.
  20. In jedem Bahnhof gibt es für jede Destination einen fixen Bahnsteig. Wenn man Shinkansen fahren will muss man allerdings in den Shinkansen-Abschnitt des Bahnhofs und erst dann zum fixen Bahnsteig für die gewünschte Destination. Ansonsten fährt man Bummelzug.
  21. Kyoto ist an manchen Stellen eine widerliche Touristenhochburg. Wohl nur Paris oder Venedig sind in derselben Liga.
  22. Kyoto ist Gott sei Dank so vielseitig und groß, dass es dort immer noch super ist.

    architecture asia building culture

    Photo by Pixabay on Pexels.com

  23. Japan hat die bekömmlichste und ausgewogenste Küche der Welt.
  24. Viele Dinge sind zu klein oder zu niedrig montiert.
  25. Der Shinkansen-Zug hat den größten Sitzabstand, den ich jemals in einem Verkehrsmittel hatte.
  26. Durch diese Bullet Trains ist Japan auch nicht so groß, wie man denkt.
  27. Es gibt viel zu viel zu sehen und man kann nicht alles schaffen.
  28. Japanische Hotels bieten eine Unzahl an Hygieneartikeln im Zimmer an.
  29. Die Dichte an Getränkeautomaten in Gebäuden und in Straßen ist beeindruckend.
  30. Die Dichte an öffentlichen Toiletten ist deutlich niedriger, als in Korea.
  31. Sapporo ist das beste japanische Bier.

    beer poured on glass

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  32. Sake schmeckt mir nicht so.
  33. In Japan kommt man überraschend schwer an Kaffee.
  34. Kaffee ist in Japan meistens Filterkaffee (schwarz oder braun, heiß oder kalt).
  35. Ich mag den Geschmack von Matcha nicht.

    two round ceramic pots

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  36. Geeister Grüntee ist etwas komisch, aber okay.
  37. Hiroshima und Osaka sind Todfeinde. Die Streitfrage: Wer hat die besseren Okonomiyaki?!
  38. Okonomiyaki sind nicht gut genug, um darüber zu streiten.
  39. Okonomiyaki-Lokale haben die beste Atmosphäre aller Lokale und sind ein guter Ort zum Debattieren und Streiten.
  40. Es ist unfassbar hilfreich, dass im ganzen Land das gleiche Bezahlsystem für Öffentliche Verkehrsmittel gilt (IC-Card).
  41. Erkenntnis in Hiroshima: Straßenbahnen sind super!
  42. In Japan gibt es (noch) Rauchkultur: Raucherzimmer, Raucherbereiche, Raucherlokale …

    close up photo of cigarette

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  43. Selbst wenn Japaner 10 Jahre in Australien und ein Jahr in Kanada gelebt haben, sprechen sie noch mit starkem Akzent.
  44. Ich werde Leber nie mögen.
  45. Hirn und Gedärm-Eintopf sind überraschend genießbar.
  46. Ich konnte nicht feststellen, ob koreanischer Soju und japanischer Shochu das Gleiche sind oder nicht. In Japan wird immer Limo drübergeleert.
  47. Kapselhotels haben zu kurze Betten.
  48. Japanische (seriöse) Massagesalons sind bei Verspannungen hilfreich.

    love romantic bath candlelight

    Photo by Breakingpic on Pexels.com

  49. Ich bin immer noch recht kitzlig.
  50. Japan ist ganz anders, als Korea.
  51. Japan ist besser organisiert und effizienter als Korea.
  52. Ich bin froh in Korea statt in Japan zu leben.
  53. Hanbok ist schöner als Kimono.

 

Warst du schon mal in Japan? Was hast du gelernt? Setz die Liste in den Kommentaren fort.

4 Antworten auf „53 Dinge, die ich in Japan gelernt habe

  1. Hallo. Ich habe mich regelrecht durch Deinen Blog gelesen und habe viel an Informationen zu Südkorea bekommen. Danke dafür! Stimmt denn das bekannte Vorurteil, das die Japaner die Deutschen Asiens sind? Wünsche noch ein gesundes neues Jahr oder wie man es bei Euch sagt: 건강한 새해 🙂

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      • Ich hoffe, dass das duzen meinerseits nicht so vorschnell war. Ich bin da leider immer so wie “die Axt im Walde” 🙂 Habe gerade vor einer Woche angefangen mit dem Handy Hangul zu lernen (kyrillisch war da eindeutig leichter für mich zu verstehen) und habe mir Bücher geordert, um einige Vokabeln zu lernen. Mich trägt der Gedanke in 1 bis 3 Jahren mal für ca. 10 Tage einen Urlaub in Südkorea zu verbringen und da habe ich Deinen Blog gefunden und lese mich ein bisschen durch – habe ihn eben abboniert-. Das “gesunde neue Jahr” habe ich über Google Übersetzter kopiert 🙂

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