Was wurde aus meinen Vorsätzen für 2018

Viel hatte ich nicht dabei, als ich im Dezember 2017 nach Korea übersiedelte. Definitiv dabei war eine handvoll guter Vorsätze für 2018. Was daraus wurde.

Vorsatz 1: Als Lehrer besser werden

Meinen jetzigen Arbeitgeber habe ich auch wegen seiner hohen pädagogischen Ansprüche ausgewählt. Ich wusste, dass ich mich hier am schnellsten und besten weiterentwickeln konnte (und musste). Diese Erwartung hat sich vollends bestätigt. Ich profitierte von ausgezeichneten technischen Möglichkeiten (Interaktive Whiteboards, iPads, eBooks), lohnenden Workshops und Online-Weiterbildungsmodulen und geballter Unterrichtspraxis. Ich unterrichtete zumindest 910 Einheiten à 45 Minuten. Vielleicht waren es auch um die tausend. In den vorangegangenen fünf Jahren waren es zusammengerechnet etwas über dreitausend. Das ist schon ein ordentlicher Sprung nach vorne.

Erfolgsquote: 99 Prozent (ein bisschen mehr geht immer)

Vorsatz 2: Bürotätigkeiten besser ertragen

Mit einundzwanzig kündigte ich meinen ersten richtigen Job und gleichzeitig letzten echten Bürojob. Bis auf ein unglückliches Versicherungs-Intermezzo während meiner Studienzeit konnte ich mich danach dreizehn Jahre von Büros fernhalten und war damit sehr glücklich. Nun habe ich einen Vertrag, der administrative Tätigkeiten in einem kleinen Stundenausmaß erfordert. Ich war sehr gespannt, wie es mir nach so langem Freiberuflerdasein mit Büroalltag geht. Gemeinsame Mittagessen oder Umtrünke, Meetings, Versammlungen, Projekte, Termine … keine besonders verlockende Welt für mich. Letztlich kann ich mir hier wohl am meisten auf die Schultern klopfen. Mir kommt aber auch zu Gute, dass menschlich fast alles tiptop zugeht.

Erfolgsquote: 90 Prozent

Vorsatz 3: Stabile Beziehungen aufbauen

Auf Arbeit einen richtig guten Freund gefunden (der aber mittlerweile nach Indonesien übersiedelt ist) und auch mit vielen anderen einen guten Umgang gefunden. Besonders am Anfang war der Kontakt zur Internationalen Katholischen Gemeinde sehr gut und hilfreich. Außerhalb von ora et labora sieht es aber leider (noch) trist aus.

Erfolgsquote: 50 %

Vorsatz 4: Koreanisch auf B1 Niveau erlernen

toddler wearing purple sweatshirt

Photo by Achilles Demircan on Pexels.com

Erfolgsquote: 25 Prozent

Vorsatz 5: Eine Open Mic Night finden und dort auftreten

Gefunden hätte ich sogar eine, besuchen konnte ich sie nie und spielen natürlich auch nicht. Kreativ und introvertiert … aber beruflich erfolgreich. Keine gute Basis für Performer. Immerhin zu einem YouTube Kanal konnte ich mich durchringen.

Erfolgsquote: 15 Prozent

Vorsatz 6: Durchgehend einmal pro Woche einen Blogartikel schreiben

Das kann wohl jeder selbst nachsehen :-).

Erfolgsquote: 150 Prozent

 

 

 

 

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