Seoul macht fit

Ich weiß nicht, was letzten Sommer in mich gefahren ist. Ich habe angefangen regelmäßig Sport zu machen.

Ich, Liegestützkönig (für arme)

Ganz so, dass ich vor diesem Sommer nichts null nada gemacht habe, ist es nicht. Nach Knöchel- und Knieverletzung bin ich im Jahr 2016 von Joggen auf Schwimmen umgestiegen und habe das relativ konsequent zweimal pro Woche durchgezogen. So gegen Februar 2018 habe ich dann mein ultimatives Schwimm-Ziel erreicht und konnte (mit etwas Mühe und Stilwechseln) Triathlon-Distanz schwimmen (1,2 Meilen bzw. 1,9 Kilometer). Und damit wurde das Schwimmen gehen auf einmal uninteressant. Ich reduzierte zunächst auf einmal pro Woche, dann auf einen Kilometer pro Einheit. Die Motivation fehlte – zwei Kilometer schwimmen ist auch nicht mehr besonders angenehm, wenn es nur in moderatem Tempo geht.

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Irgendwann begann ich dann, die vielen Outdoor-Fitness-Inseln in Seoul zu erkunden. Besonders um den Namsan herum gibt es sehr viele davon. 90 % kann man zwar absolut vergessen, doch vereinzelt findet man brauchbare Geräte. Ein paar Wochen ging ich täglich zu ein oder zwei dieser Inseln und machte einfach irgendwas: Benchpress, Deadlift, auf einem Reck herumhängen (Klimmzüge gingen bei mir noch nie) oder anderes.

Als Training kann man das nicht direkt bezeichnen, aber es brachte mich relativ unbeabsichtigt in eine Routine: ich machte jeden Tag ein bisschen was und zwar über mehrere Wochen hinweg. Das wollte ich irgendwann beibehalten und versuchte ab diesem Zeitpunkt etwas systematischer vorzugehen: In 100 Tagen auf 30 Liegestütz war das Ziel.

adult athlete body exercise

Photo by Keiji Yoshiki on Pexels.com

Erreicht habe ich das nicht. Am 03. August ging es los und wenn meine Rechnung stimmt sind mit heute 150 Tage vergangen. Mein aktuelles Pensum: 8 Liegestütz auf den Knien zum Aufwärmen gefolgt von 4×4 normalen Liegestütz (sicher nicht technisch perfekt). Klingt wahrscheinlich für die meisten nicht nach viel, ist aber eine Verzehnfachung meiner Leistungsfähigkeit seit August.

Zufällig habe ich vor kurzem von einem Kollegen den Rest einer Fitnessclub-Mitgliedschaft geerbt. Mal sehen wie die Geschichte weitergeht …

 

 

 

 

 

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