Warum nach Südkorea?

Nach den fünfzehn guten und dreizehn schlechten Dingen in Südkorea jetzt zur Schlüsselfrage: Warum bin ich eigentlich nach Südkorea gegangen?

Ins Ausland!

Der erste Plan war nur ins Ausland zu gehen. Es gab ein paar Länder die mir lieber waren als andere, aber richtige geografische Hemmungen hatte ich anfangs keine. Eine Grundbedingung für den Umzug waren aber anständige Arbeitsbedingungen. Deshalb ist zum Beispiel Afrika recht schnell weggefallen (leider).

Die Länder, in die ich Kontakte aufbauen konnte waren Vietnam, Malaysia, Mexiko, Palästinensergebiete Israels, Kamerun, Südafrika, USA und Südkorea. Viele davon sind aufgrund unterschiedlicher Bedenken oder hoher Hürden bei der Einwanderung sehr schnell ausgeschieden.

Nach Ostasien!

Bezüglich Ostasien hatte ich immer ein gutes Gefühl. Näher beschreiben kann ich das nicht, aber es schien mir von Kultur und Mentalität her ein guter Platz für mich. Japan und Taiwan gehören leider zu den Ländern mit extremen Hürden bei der Einwanderung, China zu jenen Ländern, die für mich gar nicht in Frage kamen. Damit blieben Südkorea und eventuell die Philippinen übrig.

Nach Südkorea!

Es war ein längerer Prozess mit ein bisschen Zufall, der mich in dieses wunderbare Land gebracht hat. Die einzige Option war es allerdings nicht. Irgendwann musste ich mich entscheiden: Südkorea oder X oder Y. Warum also Südkorea?

Antwort 1

Südkorea war die seriöseste Option. Anderwo wurde mir beispielsweise gesagt, ich solle einfach mit einem Touristenvisum einreisen und dann kurz im Nachbarland das richtige Visum beantragen. Das schien mir ein wenig zu haarig. Das Einwanderungsprozedere in Südkorea ist zwar auch nicht ohne, aber zumindest in geregelten Bahnen.

Antwort 2

Ich hatte Kontakte in Südkorea. Das war bei den anderen Ländern weniger oder gar nicht der Fall.

Antwort 3

Mich in einer ostasiatischen Hochleistungsgesellschaft beweisen zu können, in der ausländische Arbeitskräfte keine Selbstverständlichkeit sind, war verlockend. Auch ein Jahr nach meiner Ankunft oszilliert mein Gemüt regelmäßig zwischen Hoffnungslosigkeit (Sprache) und Glückseligkeit (Beruf und auch Sprache ;-)). Ein wilder Ritt, aber es macht Spaß!

 

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