Ein weiterer Sommer geht vorbei

Südkorea ist immer noch gut zu mir, aber das lässt die Zeit umso schneller vergehen. Ein kleiner Rückblick auf den Sommer 2019.

Der Sommer der Debüts

Die heiße Jahreszeit bescherte mir diesmal keine Klimaanlagen-Erkältung – dafür gibt es in Korea ein eigenes Wort: nengpangpyeong – dafür zwei Mal andere weitgehend harmlose, aber nervige gesundheitliche Beeinträchtigungen. In den nächsten Wochen werde ich meine neu gewonnen Erfahrungen mit 1) Spitalsambulanzen und 2) Schonkost teilen.

Ein weiteres Debüt hätte mein erster Trip nach Australien werden können. Zu Sommerbeginn habe ich bereits Flugtickets nach Sydney für Oktober erworben. Leider stellte sich Australien dann als noch teurer heraus, als erwartet (der landesweiten „Spring Break“ während meiner Aufenthaltszeit sei Dank) und deshalb zog ich irgendwann die Notbremse. Der Flug ist mittlerweile storniert und der Urlaub wird stattdessen in Korea verbracht, um mehr in Fitness, Sprachkurse und Rücklagen zu investieren.

Lesen Lesen Lesen

Ein drittes Debüt vollbrachte ich auf dem Tablet-PC Markt. Mit einem Galaxy Tab (koreanisch muss sein) bin ich erstmals tablettet und nutze das vor allem zum Lesen. Seit ich in Korea bin habe ich nur zwei Bücher erworben (auf Englisch) – Sun Tzus „The Art of War“ und Jordan Petersons „12 Rules for Life“. Beide stellten sich als halbinteressant heraus und somit habe ich sie nur halb gelesen.

Digital geht das Mitführen von Büchern aber leichter und so vergnüge/plage ich mich aktuell mit zwei Biestern, nämlich Kissingers „On China“ und Huntingtons „Kampf der Kulturen“. Diese sind definitiv mehr, als halbinteressant.

Den Reiseführer für Sydney habe ich auch halb gelesen, aber wie gesagt …

Aladdin!

Ein letztes Debüt war mein erster Kinobesuch des Jahres. Der führte mich in das Remake von Aladdin. Sehr amüsant, aber auch verwunderlich: alle Männer in der Geschichte sind Schwindler, Schwächlinge oder Tyrannen und die Heldin will Macht statt Familie. Eh schön zeitgeistig, aber nicht der Stoff, aus dem Blockbuster sind. Das hat auch Disney eingesehen und so durfte Aladdin am Ende doch ein bisschen Held sein und die Prinzessin sich in ihn verlieben. Ende gut, alles gut.

Ein absoluter Durchschnittssommer

Wettertechnisch war es sehr typisch. Im Schnitt Gott sei Dank weniger heiß, als der Letztjährige, und auch mit mehr Regen. Heiß war’s genug, aber durch die häufigeren Wolken und Schauer knallte die Sonne nicht tagelang gnadenlos.

Ende August kam dann (für mich) paradiesisches Sommerwetter mit unter 30 Grad Spitzentemperatur, weniger Regen und immer noch klarer Luft. Herrlich! Und der erste Anflug von Spätsommer zog mich natürlich zu meinem Kraftort Inwangsan:

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Mehr Informationen zum Inwangsan gibt es in einem älteren Artikel.

Weitere Fotos des Sommers

 

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