Bier in Südkorea

Korea liebt Bier. Vor allem mit Schnaps drin, aber machmal auch pur. Ein Überblick.

Meine ganz persönliche Übersicht in qualitativer Reihenfolge:

  1. Namsan Premium Citra Ale von „Kabrew“
    Der Craft Beer-Trend ist nicht nur in Südkorea angekommen, sondern bereits im Convenience Store gelanden. Schmeckt wie ein Radler, nur ohne Limo … traumhaft! Nicht nur am Fuße des Namsan ein Genuss. Leider nicht überall verfügbar.

  2. Jeju Baengnokdam Ale
    Mit den Craft Ales ist es so eine Sache – wer britisches Bier nicht mag, der wird wohl auch mit der Jeju-Version nicht glücklich. Ich wurde während eines England- und Schottlandaufenthalts gestählt und kann es deshalb genießen.

  3. Gwanghwamun Seoullite Ale
    Dieses gute Bier verdient als erstes „Supermarkt-Craft-Beer“ Koreas einen Platz auf dem Stockerl.

  4. Black Stout
    Spätestens jetzt sollte langsam klar werden, dass sich Korea gerade weg von der mitteleuropäischen Märzen/Pils-Kultur und hin zur angloamerikanischen Ale/Stout-Kultur bewegt. Black Stout schmeckt nach einem interessanten Hybrid aus Guinness und einem süßlichen mitteleuropäischen Schwarzbier. Im Gegensatz zu den drei vorangegangenen Bieren auch im herkömmlichen Supermarkt zu bekommen.

  5. Kloud
    Das erste Pils auf dieser Liste und wohl das beste seiner Art in Korea (angeblich aus deutschem Hopfen produziert). Leider noch eine Stufe unter deutschen oder japanischen Standardmarken und verglichen mit tschechischem Bier … das wäre schon so, als würde man Nescafé mit Edel-Bohnenkaffee vergleichen.

  6. Max
    War 2006 Koreas erstes Massenbier, das dem Reinheitsgebot gerecht wurde. Nummer 1 unter den Zapfbieren, aber leider stinkt die Dosen-Variante ein wenig ab.

  7. Cass
    Ein Level schlechter, als Kloud und Max, allerdings eine hohe Somaek-Tauglichkeit. Ich sagte in der Einleitung schon, dass Bier gerne mit Schnaps (d.h. Soju) gemischt wird. Ein Glas Cass ist erwiesenermaßen die eleganteste Umgebung für einen Schuss Soju. Manchmal ergibt Minus und Minus eben Plus.

  8. Terra
    Außer dem österreichischen Schwechater-Bier kenne ich nichts anderes mit einem derart großen Geschmacksunterschied zwischen Gezapft/Flasche (Hui!) und Dose (Pfui!). Als Flaschenbier sicherlich auf einem Level mit Kloud und Max. Die Dose gehört auf den Sondermüll.

  9. Fitz
    Lange Zeit das Dosenbier meines Vertrauens. Verschwand aber zuletzt sang- und klanglos aus vielen Kühlregalen. In Bars oder Restaurants steht es meines Wissens nie zur Auswahl.

  10. Hite – Extra Cold
    Auch ein reines Supermarkt-Bier und, ja, es kann mit entsprechendem Technikeinsatz „Extrakalt“ werden. Mehr gibt es leider nicht zu sagen.

Alles andere ist nicht einmal den Aluminiumpreis wert.

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