Die 10 schönsten Orte in Seoul

Nächste Woche geht meine Korea-Zeit zu Ende. Zeit für ein Resümee! Teil 1: Highlights der Hauptstadt.

Anmerkung: Die folgende Liste ist völlig subjektiv und besteht aus denjenigen Orten, die mich beim ersten und beim x-ten Besuch gleichermaßen begeistert haben. Touristische Relevanz spielt keine Rolle.

Namsan & Inwangsan

Die alte Stadtmauer (genannt Hanyangdoseong) führt über vier Berge. Während Bugaksan aus militärischen Gründen zugangsbeschränkt und Naksan totzivilisiert ist, bleiben Inwangsan (Bezirk Seodaemun-gu) und Namsan (Bezirk Yongsan-gu) kleine Spazier- und Wanderparadiese mitten in der Stadt. Schon die Hauptwege lohnen sich und wer Glück oder Zeit mitbringt, kann abseits vom Schuss ein kleines Idyll finden. Der Aufstieg dauert jeweils rund 30 Minuten.

Erreichbarkeit: Namsan am einfachsten von Seoul Station (KTX, Linien 1 und 4) oder Hoehyeon Station (Linie 4) und dann zu Fuß oder mit den gelben Bussen 02 und 04 zum Beispiel von City Hall Station, Dongdaemun Station oder Chungmuro Station. Von Myeong-dong gibt es auch eine Seilbahn.

Inwangsan von Dongnimmun Station (Linie 3) oder Seodaemun Station (Linie 5). Der gesamte Hanyangdoseong-Weg ist ganz gut ausgeschildert.

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Bahnhofsviertel Yongsan Station

In den letzten Jahren wurde dieses einstmals recht versiffte Viertel beeindruckend modernisiert. Das Bahnhofsgebäude alleine ist mit seinen zwei Einkaufszentren plus Dragon Hill Spa einen Besuch wert. Im Umfeld gibt es architektonische Glanzlichter, einige unterirdische Fress- und Shopping-Meilen und den altehrwürdigen Yongsan Electronics Market zu finden. Hier ein paar Fotos von meinem Lieblingsgebäude:

Richtung Hanfluss finden sich diverse Szene-Cafés und Restaurants. Das nordseitige Flussufer, vor allem aber die schön gestaltete Insel Nodeul-seom sind auch sehenswert.

Erreichbarkeit: KTX Honam Line, U-Bahn-Linien 1 und 4. Nicht weit entfernt liegen zwei der größten Museen der Stadt: Das Nationalmuseum (Linie 4 – Icheon Station) und das War Memorial (Linie 4 – Samgakji Station).


Märkte: Noriyangjin & Gwangjang

Der größte Fischmarkt (U-Bahn-Linien 1 und 9, Station Noryangjin) und der größte traditionelle Markt (Linie 1, Station Jongno 5-ga). Die bekannteren Namdaemun und Dongdaemun Märkte sind auch einen Besuch wert, aber recht touristisch.

Kulinarische Tipps Noryangjin: Gedämpfte King Crab oder Shrimps, San-nakji (roher Tintenfisch)

Kulinarische Tipps Gwangjang: Gekochter gefüllter Tintenfisch (Ojingeo-sundae)

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Paläste: Deoksugung und Changdeokgung/Huwon

Bei fünf Palästen hat man in Seoul die Qual der Wahl. Deokusgung wurde sehr schnell mein Favorit und ist heute der einzige Palast, den ich hin und wieder noch besuche.

Changdeokgung ist architektonisch nicht so interessant, hat allerdings ein Ass im Ärmel: Der nur mit Führung zugängliche „Secret Garden“ Huwon ist wahrlich einen Besuch wert.

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Insa-dong

Das Kunstschnickschnack-Zentrum

Ein Szeneviertel wie es im Buche steht und für kurze Aufenthalte der vielleicht strategisch beste Hotelstandort. Einige Paläste und das Bukchon Hanok Village sind in unmittelbarer Nachbarschaft. Anders als in Gangnam hat sich hier aber eine alternative Szene gehalten. Mein persönliches Highlight ist kein Touristisches: Die Instrumental Arcade – ein Einkaufszentrum nur für Musikinstrumente und Audioequipment.

Erreichbarkeit: U-Bahn-Stationen Anguk (Linie 3), Jongak (Linie 1) und Jongno 3-ga (Linien 1, 3, 5)

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Seoul Forest

Einer der größten Stadtparks in Seoul. Bietet diverse unterschiedlich gestaltete Bereiche, wie Spiegelteich oder Wildtiergehege und viel Raum zum Spazierengehen und Rumsitzen. Am besten erreichbar über Ttukseom Station der Linie 2. Die kleinen Gässchen zwischen Station und Park haben sich zu einem sehenswerten Szeneviertel entwickelt.


Seoullo

Seoullo ist ein schönes Beispiel, wie man verfehlte Stadtplanung produktiv verwerten kann. Am Anfang stand eine geplante Auto-Überführung über das Hauptbahnhof-Gelände, am Ende wurde daraus ein wunderschöner urbaner Naturlehrpfad auf dem in mehr oder weniger großen Beeten diverse einheimische Fauna gedeiht. Vorsicht ist im Hochsommer geboten: Schatten findet sich hier kaum.


Abstimmung

Sonstige Tipps

Vergiss in Korea Google Maps. Stattdessen Naver Maps Englisch. Busverbindungen für ganz Korea und besonders Seoul auch halbwegs gut auf Englisch herausfinden.

2 Gedanken zu “Die 10 schönsten Orte in Seoul

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